VfB Stuttgart Mitgliederversammlung 2017

VfB Stuttgart Mitgliederversammlung 2017

Am 01.06.2017 war es dann also so weit und die Abstimmung aller Mitglieder zur zuvor vor allem in den sozialen Medien hitzig diskutierten Ausgliederung stand an. Mit 84,2% ist diese Abstimmung auch sehr deutlich für „Pro“ ausgefallen. Dies bedeutet, dass in Zukunft die Profi-Fußballabteilung des VfB Stuttgart eine Firma, also eine AG, sein wird, wovon der VfB Stuttgart e.V. in Zukunft mindestens 75,1% selbst halten soll. Bis zu 24,9% der Anteile sollen veräußert werden, wovon man sich einen Zuwachs von ca. 100 Millionen Euro verspricht.

Ich selbst zähle mich zu den 15,8%, die gegen diese Ausgliederung gestimmt hatten, da mich eben dieses Gesamtpaket nicht überzeugt hatte. Das Gesamtpaket bestand in diesem Zusammenhang aus 1.) Ausgliederung, 2.) Firmengründung/Rechtsform festlegen, 3.) Veräußern von Anteilen der AG und 4.) Satzungsänderungen. Um es zu konkretisieren: Eine Ausgliederung an sich wird früher oder später so oder so unumgänglich sein, da vermutlich das Geschäft im Profi-Fußball inkl. einer gewissen Gewinn-Absicht nicht mehr als e.V. durchführbar sein dürfte. Allerdings ist „der Verein VfB Stuttgart“ evtl. generell nur auf dem Papier ein „e.V.“, da ich vermute, dass sich ein Großteil der Mitglieder eher als Fanclub-Mitglied oder „unterstützender Fan“ sieht und weniger als Vereinsmitglied mit den sich daraus ergebenden Rechten.

So ganz übermässig frustriert mich allerdings dieses Ergebnis auch nicht – ich konnte meine Stimme dazu abgeben, die Mehrheit sieht es anders und hat vielleicht auch recht damit.

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