WordPress Toolkit

Wordpress Toolkit: Automatisierung vom Feinsten!

WordPress Toolkit: Automatisierung vom Feinsten!

Schon lange zählt WordPress zu den beliebtesten Weblog-Plattformen. Die Software wird dank der riesig großen Sammlung verfügbarer Plugins oftmals als CMS oder gar Webshop eingesetzt. Natürlich funktioniert WordPress auch auf unseren Web-Paketen „Personal“ und „Professional“. Besonders interessant ist unsere Zusatz-Option „WordPress Toolkit“, welche im Bestellprozess zubuchbar ist. Was es damit auf sich hat, möchte ich im folgenden Beitrag erklären.

Automatisierung der Installation

Mit der Option WordPress Toolkit erhältst du die Möglichkeit, WordPress auf deinem Webspace automatisiert zu installieren. Du musst nicht die Quelltext-Dateien herunterladen, manuell eine Datenbank anlegen, die Verzeichnisse entsprechend absichern und den kompletten Installer durchlaufen: Das wird über ein einziges, einfach aufgebautes Formular erledigt.

Optionen für den benutzerdefinierten Installer

Optionen für den benutzerdefinierten Installer

Wenn du das WordPress Toolkit in deinem Webspace aktiv zugebucht hast, erhältst du in der linken Seite der Verwaltungssoftware einen zusätzlichen Menüpunkt „WordPress“, welcher dir deine bereits installierten WordPress-Instanzen anzeigt.

Von hier aus kannst du die WordPress-Installation via Klick auf den Button „Installieren“ starten. Es gibt hierbei zwei Optionen: Eine Schnellinstallation, bei welcher keine Fragen gestellt werden, sondern einfach WordPress auf deinem Webspace mit Standard-Einstellungen installiert wird. Die benutzerdefinierte Installation ist allerdings m.E. trotz aller Automatisierung die geeignetere Methode. Hier kannst du Einfluss darauf nehmen, welcher Benutzername für den Administrator gewählt wird, Passwörter, Namen und Präfixe der Datenbanken, etc. Falls dir die Begriffe in Bezug auf die Datenbanken nichts sagen: Einfach die vorgeschlagenen Werte belassen und die Optionen anpassen, die man bewusst ändern möchte.

Eine Bemerkung noch zu den angegebenen „Install sets“, die per Drop-Down-Liste auswählbar sind: Hierbei handelt es sich um vordefinierte Sammulungen empfohlener Plugins und Themes für bestimmte Themenbereiche. Eine gute Wahl für den Start ist sicherlich „WordPress Essentials“. Falls dir die Plugins und Themes im Anschluss doch nicht gefallen, kannst du diese auch über unser Hosting-Interface sehr einfach wieder entfernen – mehr dazu im nächsten Kapitel „Plugins & Themes“.

Sobald du das Formular ausgefüllt und abgeschickt hast, startet die Installation von WordPress für die angegebene Domain (oder Sub-Domain).

Plugins & Themes

Plugins und Themes kannst du ebenfalls über das Hosting-Interface verwalten und installieren. Dazu gibt es eine übersichtliche Oberfläche und geeignete Filter-Möglichkeiten, so dass du evtl. Plugins und Themes findest, die dir sonst verwehrt geblieben wären.

Vor der Installation von Plugins kannst du Vorschläge von Plugin-Sammlungen für bestimmte Arten von Webseiten einsehen und entweder die vorgeschlagenen Plugins in deine WordPress-Instanz installieren (oder ablehnen und deine gewünschten Plugins einzeln/manuell zur Installation vormerken).

Falls du dich an dieser Stelle fragst, wozu du hier ein Interface benötigst, um Plugins zu installieren, was ja eigentlich auch über die WordPress-Software nativ möglich wäre:
Ganz einfach – du hast hier sehr viel flexiblere Auswahlmöglichkeiten, stehst evtl. hinter mehreren WordPress-Instanzen gleichzeitig, für welche du Plugins installieren kannst. Aber vor allem: Aktualisierungen: Spätestens bei mehreren WordPress-Instanzen wirst du die Vorteile erkennen, wenn du Plugins, Themes, oder die Core-Anwendung entweder vollautomatisch aktuell hältst, oder per Klick nach eigenem Ermessen aktualisieren kannst und ggf. Aktualisierungen wieder rückgängig machen kannst.

Klonen & Synchronisieren

Ein weiteres Feature des WordPress Toolkits ist das Klonen und Synchronisieren von WordPress-Instanzen.

Eine denkbare Umgebung wäre hier beispielsweise eine WordPress-Installation, auf welche nur du zugreifst (beispielsweise https://testbereich.meinedomain.tld), in welcher du Plugins testest, installierst, neue Beiträge schreibst, dein Template modifizierst, etc.

Eine weitere WordPress-Instanz installierst du für die Öffentlichkeit, also deine Produktiv-Umgebung, in welche Artikel gelangen, die du im Testbereich geschrieben hast, Anpassungen von Plugins, Themes, etc. (beispielsweise https://www.meinedomain.tld).

Du kannst so über das Hosting-Panel deine Testbereich-Instanz mit der Produktiv-Instanz manuell synchronisieren. Hierbei kannst du auch auswählen, welche Dateien synchronisiert werden sollen („alle“ oder nur bestimmte Dateien) und welche Datenbanken synchronisiert werden sollen (alle oder nur bestimmte Tabellen).

Das entsprechende Formular schlägt dir hierzu auch bereits eine Tabellen-Auswahl vor, falls zwar Tabellen auf der Produktiv-Instanz aktualisiert werden sollen, du aber die Kommentare und Posts auf der Produktiv-Instanz erhalten möchtest. So kannst du neue Beiträge von der Test-Umgebung in die Produktiv-Umgebung verschieben, wobei die Kommentare von Besuchern auf der Produktiv-Instanz erhalten bleiben.

Eine Synchronisierung ist natürlich auch in die andere Richtung möglich. Das bedeutet: Wenn du Kommentare aus deinem öffentlichen Bereich in der Testumgebung haben möchtest, kannst du deine Produktiv-Instanz in die Test-Umgebung entweder klonen oder synchronisieren.

Was ist zu tun, wenn einmal etwas schief läuft?

Wenn du aus Versehen Tabellen oder Dateien in der Produktiv-Umgebung überschrieben hast, kannst du dies auch sehr schnell wieder rückgängig machen. Hierzu wird bei jedem Synchronisierungs-Vorgang ein „Restore-Point“ angelegt, also ein Snapshot der zuvor aktiven Umgebung. Damit kannst du jede WordPress-Instanz innerhalb weniger Momente zur zuletzt funktionsfähigen Version wiederherstellen.

Backups und Restores der WordPress-Instanzen ist ein weiteres Feature des WordPress-Toolkits: Du kannst so vor größeren Updates jederzeit ein Backup deiner WordPress-Instanz anlegen und dieses wiederherstellen, falls ein Software-Update doch nicht so funktioniert hat, wie du es dir vorgestellt hast.

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Marc Eggert Webhosting & Webdesign 2018
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